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Zerspanung von Aluminium

Aluminium ist seit vielen Jahrzehnten das Hauptmaterial für die Konstruktion von Flug- und Raumfahrzeugen. Mit hoher Festigkeit bei geringem Gewicht und guter Korrosionsbeständigkeit erbringt Aluminium in Strukturbauteilen für den Flugzeugrumpf und die Tragflächen moderner Flugzeuge Spitzenleistungen. Gepaart mit hervorragender Rezyklierbarkeit wird dieser Werkstoff auch in Zukunft eine "tragende" Rolle spielen.

 

Aircraft Philipp ist seit mehreren Jahrzehnten spezialisiert auf die Zerspanung von komplexen Strukturbauteilen aus Aluminium. Neben den Herausforderungen in der Bearbeitung spielen der Materialeinsatz und damit die bestmögliche Materialnutzung (Buy to Fly Ratio) sowie eine optimierte Wertschöpfungskette wesentliche Rollen. Als Vormaterial kommen Platten, Schmiedeteilen, Profile, Stangen und Gussteile aus Aluminium zum Einsatz. 

 

In der Zerspanung setzen wir auf effizienteste Prozessabläufe und einen modernen und leistungsfähigen, zum Teil für unsere Anwendungen speziell angepassten Anlagenpark mit 3/4/5-achsigen Bearbeitungsmöglichkeiten. Komplexe Bauteilgeometrien und große Abmessungen sind unser Spezialgebiet. Wir bearbeiten Teile bis zu einer Länge von 7 Metern

 

Die Bearbeitung der Teile erfolgt in Deutschland (Übersee, Karlsruhe) oder bei unserem strategischen Partner Sansera Engineering in Indien.

 

Als Teil der AMAG Gruppe (Ranshofen, Österreich) ist Aircraft Philipp integriert in den Wertschöpfungsprozess vom Vormaterial Aluminium (Primäraluminium, Legiermetalle, Aluminiumschrott) bis zum einbaufertigen Bauteil. AMAG ist dank langjähriger Erfahrung als qualifizierter Halbzeugproduzent der großen Flugzeughersteller der bevorzugte Lieferant von hochwertigen Aluminium-Luftfahrtwerkstoffen. Die Bereitstellung konturgesägter Platten aus Ranshofen führt zu einem deutlich verringerten Materialeinsatz und ermöglicht eine direkte Verwertung der anfallenden Festschrotte durch die AMAG Gießerei. Ebenso werden die im Zuge der mechanischen Bearbeitung bei Aircraft Philipp anfallenden Aluminium-Späne getrennt nach Legierungen rückgeführt und können dadurch wieder zu hochwertigen Walzprodukten rezykliert werden. Mit der Schließung dieses Materialkreislaufs (Closed Loop) trägt die AMAG Gruppe damit zu einer Reduktion des Buy-to-fly Verhältnisses und zu einem verringerten CO2-Fußabdruck bei.