Additive Fertigung

Wir forschen an der additiven Fertigung von Luftfahrtbauteilen und betreiben dazu eine industrielle Versuchsanlage zur Herstellung auftragsgeschweißter Bauteile aus Titan - WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing).

 

 

Das WAAM-Verfahren ist ein werkzeugloses Fertigungsverfahren zum schichtweisen Aufbau endkonturnaher Rohlinge. Mithilfe eines CNC-gesteuerten Brenners wird an den gewünschten Stellen das Material aufgetragen und der Rohling geformt. Das fertig aufgebaute Bauteil wird anschließend maschinell fertig bearbeitet, zum Beispiel im konventionellen Fräsprozess. Durch den additiven Charakter erscheint WAAM besonders interessant zur Fertigung von aufwendigen Luftfahrtbauteilen, welche durch eine ungünstige Bauteilgeometrieeinen besonders hohen Anteil an Zerspanung (> 90 %) aus dem Vollmaterial erfordern.

 

 

 

Parallel dazu verfolgen wir im Verbund mit der AMAG die Entwicklung von Speziallegierungen als Vormaterial für den 3D-Druck von komplexen Aluminiumbauteilen.

Wir nutzen die Kompetenz unseres wissenschaftlich- technologischen Beirats mit Prof. Haas (Technische Universität Graz), der im Bereich der Zerspanung und 3D Fertigung spezialisierte Forschungslabore betreibt.

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